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Aktuelles

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Projektbericht "Nandri 2025"

Ein Projekt mit sichtbaren Erfolgen

Pünktlich zum Jahresbeginn haben wir vom Verein einen Spendenbereicht 2025 erhalten. Insgesamt CHF 3'290 konnten in unserem Pastoralraum gesammelt und gespendet werden. Die Verantwortlichen in Indien sind uns dafür sehr dankbar und teilen mit, dass nun viele Kinder zur Schule gehen können und Schulmaterial, Kleider und nahrhaftes Essen erhalten. Auch die Eltern werden mit Nahrung und Kleidern versorgt, damit sie nicht auf den Verdienst ihrer Buben und Mädchen angewiesen sind. Zudem achten die Verantwortlichen darauf, dass vor allem die Mädchen auch eine Lehre machen können. So dürfen jetzt die ersten jungen Frauen eine Schneiderinnen-Lehre machen oder werden für den Pflegeberuf im Spital ausgebildet. Die Wohnverhältnisse sind oft prekär. Die ersten obdachlosen Witwen mit Kindern haben ein festes Dach über dem Kopf. 

Eine aktive Unterstützung durch unseren Pastoralraum ist bis Sommer 2027 vorgesehen.

Scherben Versöhnungswege

Scherben in Gottes Hand

Versöhnungswege für Kinder

 

​In der 4. Klasse gibt es für die katholischen Kinder im ganzen Pastoralraum konfessionelle Fenster zum Thema «Versöhnung». Das Thema weckt bei älteren Generationen vermutlich ambivalente Gefühle. Ab und zu wird mir erzählt, dass man als Kind vor dem Beichtgespräch oftmals irgendeine Geschichte erfunden hat, damit sich der Pfarrer schnell zufrieden gibt.

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Diese ziemlich harmlosen Anekdoten aus früheren Zeiten zeigen, dass das Sakrament der Versöhnung in vielen Fällen in eine Sackgasse geraten ist. Heute ist der Ansatz ganzheitlicher und freier: Das Sakrament muss als etwas Heilsames und Erlösendes verstanden werden, das man aus freien Stücken wahrnimmt. Und Versöhnung ist letztlich etwas, was zutiefst mit einem gelingenden Leben verbunden ist. In jedem Menschen steckt so viel Unversöhntes. Die Basis für ein gelingendes Miteinander ist sicherlich immer auch ein stabiles Fundament von Selbst- und Gottvertrauen. Wer mit sich unversöhnt bleibt, ist in der ständigen Gefahr, dies auf sein Umfeld übertragen zu wollen.

 

Die Kinder der 4. Klasse haben sicherlich ganz andere «Baustellen» als erwachsene Personen. Die kindgerechten Versöhnungswege, die sich in den letzten Jahren in den Pfarreien etabliert haben, sind gute Instrumente, um mit Kindern eine Gewissenserforschung zu machen – ohne Druck, ohne Zurschaustellung, in aller Freiheit. In verschiedenen Stationen aus der Lebenswelt der Kinder erörtern sie mit einer Vertrauensperson ihrer Wahl, wie ein gelingendes Miteinander möglich ist. Die gegenseitige Bestärkung liegt im Vordergrund. Musik, Gebete, Gegenstände, Aufgaben und das Vertiefen in biblische Texte sorgen für eine sinnliche und spielerische Erfahrung. Häufig wird zurückgemeldet, dass es gerade auch für die Vertrauensperson eine wunderbare Erfahrung ist, mit dem Kind auf diese Weise existenziellen Fragen nachzugehen. Das Gespräch mit dem Pfarrer gegen Ende des Versöhnungsweges ist für die Kinder sicherlich oft ungewohnt. Umso mehr wird für eine freundliche und offene Atmosphäre gesorgt. Jedes Kind entscheidet sich ganz frei, ob es beispielsweise lieber von seinen Hobbys erzählt oder tatsächlich die eigenen Scherben ansprechen und in Gottes Hand legen will.

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Am 15. März fand im Pfarreizentrum und in der Kirche Zuchwil ein grosser Versöhnungsweg für die 4.-Klässler der Pfarreien Derendingen, Luterbach und Zuchwil aufgebaut. Die Kinder haben zu Beginn ein Tongefäss zerschlagen, trugen eine kleine Tonscherbe mit sich pflanzten diese ganz am Schluss in einen Topf pflanzen, aus dem später eine Blume erblühen wird. Ein schönes Symbol dafür, dass aus Versöhnung letztlich immer was Heilsames erwachsen darf.

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Klar ist: Wie auch immer Menschen Versöhnung erfahren und suchen, sie ist in unserem christlichen Verständnis zentral. Gerade in einer so friedlosen Welt, wo starke Egos das Zusammenleben vergiften können, ist es wesentlich, sich immer wieder auf ein gelingendes Miteinander zu besinnen. Tragen wir dazu bei, indem wir bei uns selber beginnen!

Pascal Eng

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Pastoraler Entwicklungsprozess

 

"Es geht nicht weiter wie bisher" - Was können wir tun?

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Die Kirche befindet sich in einem Kulturwandel.  Die Veränderungen in den gesellschaftlichen Strukturen zwingen die Kirchen sich den Herausforderungen der Gegenwart zu stellen, um für die Zukunft bestmögliche Antwort zu liefern. Den Anstoss für einen auf Stufe Bistum eingeläuteten Dialog zwischen den Seelsorgenden, Freiwilligen und den Gläubigen gab der Brief "Points of no return" von Bischof Felix. Anlässlich der zweiten synodalen Versammlung des Bistums Basel im September 2023 wurden Vorschläge gemacht, welche in einem Pastoralen Wegweiser zusammengefasst wurden. Dieser dient als Grundlage zu einem Wandlungsprozess, welcher neue Kräfte entfalten und Ideen hervorbringen soll. Hierzu auch ein Erklärvideo.

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​Am 18. November 2024 fand eine Impulsveranstaltung zu diesem Thema mit konkreten Ansätzen statt. Eine weitere regionale Veranstaltung findet am 24. Mai 2025 statt. 

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Ansprechpersonen

 

Wie bereits im Kirchenblatt Nr. 09/24 mitgeteilt, gibt es per  1. August 2024 in allen Pfarreien im Pastoralraum eine Veränderung in der Leitungsstruktur. Anstelle von mehreren Pfarreileitungen tritt eine einzige Leitungseinheit, welcher ich als Pastoralraumpfarrer vorstehe. Dank der Einführung einer Katechese-Verantwortung in der Person von Marin Vujcic, kann eine Delegation von gewissen Aufgaben und Zuständigkeiten gewährleistet und damit eine Entlastung ermöglicht werden.

Es ist uns ein Anliegen, die Seelsorge auch künftig nahe bei den Menschen zu verorten. Ansprechpersonen in jeder Pfarrei geben der Kirche vor Ort durch ihre Präsenz ein Gesicht und gestalten die pastorale Arbeit in der Gemeinde. Sie koordinieren unter anderem die ökumenische Zusammenarbeit, leisten selber Seelsorge, begleiten Gruppierungen und ermutigen die Freiwilligen.

 

Die Ansprechpersonen für unsere sechs Pfarreien sind folgende:

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Aeschi:                Esther Holzer

Deitingen:          Anoop Thomas & Marianne Schreier

Derendingen:     Esther Holzer

Luterbach:          Dominik Isch (ab 1. August 2025) 

Subingen:           Rosa Tirler

Zuchwil:               Pascal Eng

 

Die Gottesdienste am Wochenende und Beerdigungen werden nicht allein von der Ansprechperson getragen. Vielmehr wechseln sich – wie bis anhin – die Seelsorgenden ab. Wir hoffen, dass sie neue Organisationsform letztlich viele Abläufe vereinfacht und eine zukunftsfähige Basis legt für eine gutes und fruchtbares Miteinander.

 

Pascal Eng

Contact

Kontakt

Pastoralraum-Pfarrer

Pascal Eng

pascal.eng(at)pawa-ost.ch

Natel 079 955 96 06​

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Pastoralraum-Sekretariat

Mato Nujic

mato.nujic(at)pawa-ost.ch

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Hauptstrasse 32

4528 Zuchwil

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Haben Sie Fragen oder Anregungen?

Gerne dürfen Sie mittels untenstehendem Formular oder auch telefonisch mit uns Kontakt aufnehmen.

Vielen Dank für Ihre Nachricht. Wir werden uns falls nötig, mit Ihnen in Verbindung setzen.

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